Kirchenvorstand | Pfarrer

Der Kirchenvorstand ist nach dem Selbstverständnis unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche verantwortlich für die Leitung der Kirchengemeinde in geistlichen und finanziellen Dingen. Er wird für sechs Jahre von den wahlberechtigten Gemeindegliedern gewählt. Die Rechte und Pflichten des Kirchenvorstandes sind in der Kirchengemeindeordnung geregelt. Zu den meist öffentlichen Sitzungen des Kirchenvorstandes wird in der Regel monatlich eingeladen. Die Termine können Sie unserem Gemeindebrief entnehmen.

 

Erwin Brunner
Bildrechte: Erwin Brunner
Erwin Brunner

Dekanatssynode

Diakonieausschuss

 

Jochen Frohmader
Bildrechte: Jochen Frohmader
Jochen Frohmader

Missionsbeauftragter

Klaus Küspert
Bildrechte: Klaus Küspert
Klaus Küspert

Vertrauensmann

Bau-Ausschuss

Lisa Nickl
Bildrechte: Lisa Nickl
Lisa Nickl

Dekanatssynode

 

Gerald Schade
Bildrechte: Gerald Schade
Gerald Schade

Bau-Ausschuss

Sabine Stäudel
Bildrechte: Sabine Stäudel
Sabine Stäudel

stellvertretende Vertrauensperson

Dekanatssynode

Friedhofsausschuss

Kirchenvorstand
Bildrechte: Christa Braun
Christa Braun

Friedhofsausschuss

Diakonieausschuss

Kirchenvorstand
Bildrechte: Martin Büch
Martin Büch

Dekanatssynode

Roswitha Krantz
Bildrechte: Roswitha Krantz
Roswitha Krantz

Friedhofsausschuss

Hans Stöhr
Bildrechte: Hans Stöhr
Hans Stöhr

Bau-Ausschuss

Claudia Gebhardt
Bildrechte: Claudia Gebhardt
Claudia Gebhardt

Friedhofsausschuss

Frank Pleil
Bildrechte: Frank Pleil
Frank Pleil

Bau-Ausschuss

Elke Radicke
Bildrechte: Elke Radicke
Elke Radicke
Vertretung der Pfarrstelle in Röslau in der Vakanzzeit
Bildrechte: Pfr. Hans-H. Münch
Pfr. Hans-H. Münch

Vertretung der Pfarrstelle in der Vakanzzeit ab 21.9.2020

Pfr. Jörg Mahler
Bildrechte: Pfr. Jörg Mahler
Unser neuer Pfarrer Jörg Mahler

Ich freue mich, ab 1. September 2021 Ihr neuer Pfarrer zu sein. Es sind zwar noch einige Monate bis dahin, dennoch interessiert Sie bestimmt, wer da kommt. Ich heiße Jörg Mahler, und werde Ende August zusammen mit meiner Frau Olesja Mahler und unseren drei Kindern Jonas, Johannes und Tabea in Ihr Pfarrhaus einziehen.

Aufgewachsen bin ich ganz in der Nähe in Kirchenlamitz. Mein Theologiestudium hat mich dann nach Neuendettelsau, Leipzig und Hermannstadt/ Rumänien geführt. An das Theologische Examen schloss sich mein zweieinhalbjähriger Dienst als Vikar in der Hospitalgemeinde in Hof/Saale an. Am 4. Advent 2008 wurde ich dann von Regionalbischof Beyhl zum Pfarrer ordiniert.

Mein Weg ging dann aber erst einmal in die Ferne: Ich hatte gehört, wie dringend sich die zumeist deutschstämmigen Gemeindemitglieder der kleinen lutherischen Gemeinden in der Ukraine Pastoren wünschen. Deshalb habe ich mich für einige Zeit von Gott und unserer Landeskirche zum Dienst in die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ukraine (DELKU) entsenden lassen. Meine neue Heimat wurde die Halbinsel Krim, die durch ihre reiche Geschichte und ihre Natur beeindruckt, und auf der so berühmte Orte wie Jalta und Sewastopol liegen. Auf einem Gebiet so groß wie Bayern tat ich in sieben kleinen Kirchengemeinden Dienst. Neben der Gemeindearbeit war ich u.a. in der Prädikantenausbildung tätig, war Mitglied des Präsidiums der Synode und der Kirchenleitung der DELKU und arbeitete im Nationalen Religionsrat der Krim mit. Im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht auf der Krim der sonntägliche Gottesdienst, zu dem sich nahezu die gesamte Gemeinde versammelt. Ich liebe es, Gottesdienste zu feiern und freue mich ganz besonders auf die Gottesdienste mit Ihnen in Röslau, mit Kirchenchor und Posaunenchor, in der Hoffnung, dass auch hier der Gottesdienst so ein Zentrum für das geistliche Leben der Gemeinde sein kann.

Von der Krim wechselte ich vor neun Jahren ins Coburger Land auf die 1. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Rödental St. Johannis: eine wunderschöne Schlosskirche, drei Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft und eine vielfältige lebendige Gemeindearbeit zeichnen meine derzeitige Gemeinde aus. Als Vakanzvertreter für zwei Nachbargemeinden trage ich momentan Verantwortung für fast 6000 Gemeindemitglieder und für die Geschäftsführung dreier Kirchengemeinden. Ich engagiere mich auch für die Partnerschaftsarbeit unserer Kirche: u.a. als stellvertretender Vorsitzender des Martin-Luther-Vereins Bayern und als Mitglied der Teilhandlungsfeldkonferenz Osteuropa und des „Runden Tischs Diaspora“ der bayrischen Landeskirche. Auch für die Ökumene schlägt mein Herz: In der Ukraine habe ich eine enge ökumenische Zusammearbeit verschiedenster Kirchen erlebt, die ich hier gerne fortsetze.

In Rödental fühlen wir uns als Familie sehr wohl. Dennoch kommt für einen Pfarrer immer wieder die Zeit aufzubrechen, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und zu sehen, wo und wie Gott mich an einem neuen Ort zum Segen gebrauchen will. Und so habe ich mich auf die Pfarrstelle Röslau beworben und wurde vom Kirchenvorstand gewählt. Schon immer hat es mich gereizt, in einer kleinen Gemeinde, wo noch fast jeder jeden kennt, Pfarrer zu sein. Die Kirchengemeinde beeindruckt durch eine große Vielfalt lebendigen geistlichen Lebens, das ich gerne mitgestalten möchte. Wichtig ist mir, gerade auch Kinder mit Gott bekannt zu machen und in die Gemeinde zu integrieren. Unsere Kinder freuen sich schon auf den großen Pfarrgarten zum Spielen, Jonas freut sich auf seine Einschulung im September in der Röslauer Grundschule, und durch die Nähe zu Kirchenlamitz können unsere Drei den Kontakt zu den Großeltern intensivieren.

Meine freien Zeiten verbringe ich mit der Familie. Gerne reisen wir ans Meer und in die Berge, und wollen dies auch während meiner kommenden Elternzeit für Tabea in den Monaten Mai bis August tun, so es coronabedingt möglich ist. Und dann werden die Umzugslaster nach Röslau rollen … Als Ihr neuer Pfarrer möchte ich Sie auf Ihrem Weg durchs Leben begleiten und im Glauben und Vertrauen auf Gott stärken. Ich freue mich auf jeden, den ich persönlich kennenlernen darf. Gott segne alle unsere Begegnungen und unser aller Leben und Arbeiten in der Röslauer Kirchengemeinde!