Diakonie

Frühjahrssammlung 2020 für die Arbeitslosenhilfe
Bildrechte: Diakonisches Werk Bayern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
 
Hilfen für Arbeitslose und soziale Beschäftigungsbetriebe der Diakonie

Chancen für alle.

Menschen, die trotz der verbesserten Lage auf dem Arbeitsmarkt keine feste Stelle finden und in der Langzeitarbeitslosigkeit verharren, benötigen in besonderem Maße Unterstützung.

Dies gilt verstärkt für Menschen mit Fluchtgeschichte. Auch wenn sie in ihrem Heimatland zum Teil qualifizierte Berufe ausgeübt haben, verfügen sie nicht über die formellen Qualifikationsnachweise, die deutsche Betriebe benötigen. Vieles ist fremd und eine große Herausforderung. Warum brauche ich eine schriftliche Bewerbung? Wie soll sie aussehen? Was erwartet der Arbeitgeber von mir? Welche Regeln muss ich beachten? Auch das Fehlen von beschäftigungsbezogenen Sprachkenntnissen erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Geflüchtete brauchen deshalb gezielte Unterstützung, um sich mit den Gepflogenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vertraut zu machen. Besonders geflüchtete Frauen brauchen eine auf ihre Bedarfe ausgerichtete Unterstützung. Obwohl sie eine hohe Erwerbsmotivation haben, 86% der von der Friedrich Ebert Stiftung befragten Frauen würden gerne arbeiten, müssen sie größere Zugangshürden zu einer Beschäftigung überwinden. Es müssen traditionelle Rollen aufgebrochen und die Kinderbetreuung sichergestellt werden.

Im Rahmen von Fördermaßnahmen der regionalen Jobcenter qualifizieren und begleiten diakonische Beschäftigungsträger Geflüchtete in verschiedenen Beschäftigungsbereichen, wie Handwerk, Grünpflege, Gastronomie und andere Dienstleistungen, darunter auch Erprobung für den Pflegebereich. Oberstes Ziel ist die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen und damit verbunden soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration.

Unter der Begleitung von Fachanleitern und Sozialpädagogen werden sie mit Arbeitsprozessen vertraut gemacht, erhalten tätigkeitsorientierte Sprachförderung, Bewerbungstraining, Vermittlung von soziokulturellen Fertigkeiten, sowie begleitende Hilfen bei der Arbeitssuche. Es wird an Themen wie Motivation, Arbeitstempo, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit gearbeitet, zudem werden praktische und fachliche Kenntnisse vermittelt.

In Einzelgesprächen können die Arbeitsmarktchancen ermittelt und der Weg in den Arbeitsmarkt sinnvoll geplant und angegangen werden. Mitarbeitende in den sozialen Beschäftigungsbetrieben stehen als Ansprechpartner auch für persönliche Anliegen und Probleme zur Verfügung. Krisenintervention und ggf. auch die Vermittlung an spezialisierte Beratungsstellen finden ebenfalls in diesem Rahmen statt. Diese ganzheitliche Begleitung und Betreuung wird nicht vom Jobcenter finanziert.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.

Geben Sie Jugendlichen, jungen Erwachsenen, älteren Menschen und Menschen mit einer Fluchtgeschichte die Chance, sich beruflich zu qualifizieren und besser in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie unterstützen mit Ihrer Spende unsere Hilfen für Langzeitarbeitslose sowie alle anderen Angebote der Diakonie in Bayern. Herzlichen Dank!

20% der Spenden an die Kirchengemeinden können in der Kirchengemeinde zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort verbleiben.

45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.

35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.

Spenden können Sie:

  • bei Ihrem Ev.-Luth. Pfarramt
  • an das Diakonische Werk in Ihrer Nähe
  • an das Diakonische Werk Bayern e.V.,
    Evangelische Bank eG
    IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
    BIC: GENODEF1EK1
    Stichwort: Frühjahrssammlung 2020
  • mit einem Anruf bei unserer Spendenhotline 0800 7005080*: Spenden Sie einmalig 5 €, 10 € oder 15 € oder unterstützen Sie die Diakonie als Dauerspender! (* Der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)
 
Diakonie | MEHR IM MENSCHEN SEHEN
Bildrechte: Diakonie Selb-Wunsiedel e.V.
 
Diakonischer Pflegedienst

Seit dem 1. Juli 2003 arbeiten die ehemals selbständigen Diakoniestationen aus Kirchenlamitz, Weißenstadt und Röslau zusammen. Seit dem 1. Januar 2007 gehört der Pflegedienst Kirchenlamitz-Röslau-Weißenstadt zur Diakonie Selb-Wunsiedel e.V.

Die Zentrale befindet sich in der
Thusstraße 3
95195 Röslau
Tel. 09238 / 9791 oder 9792
Fax 09238 / 9793
E-Mail: DiakonischerPflegedienst@t-online.de

Unsere Mitarbeiterinnen kommen gern zu einem Vorgespräch zu Ihnen und informieren Sie über Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Pflegeleistungen. Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin mit unserer Pflegedienstleiterin Roswitha Büttner. Wir pflegen Sie in Kirchenlamitz, Weißenstadt und Röslau.

Ev. Diakonieverein Röslau e.V.

100 Jahre Diakonieverein

Der Diakonieverein Röslau wurde im Jahr 2010 100 Jahre alt. 100 Jahre da sein für Menschen in Röslau, mit Kindertagesstätte und früher dem Pflegedienst, mit der Aktion Schultüte oder dem ökumenischen Röslauer Hilfsfonds.

Wir wollen hier ein paar Eckpunkte und interessante Quellen zur Verfügung stellen, die Seiten können Sie gern herunterladen und ausdrucken: